Blogger als Beruf – ein moderner Job der sich bei immer mehr Menschen aus einem Hobby bildet. Berufsblogger.de ist eine Plattform, die viele Informationen für berufliche Blogger zur Verfügung stellt. Der Beruf „Blogger“ ist vielseitig und bietet Chancen die für die meisten Leute sehr verlockend sind: freie Zeiteinteilung, finanzielle Freiheit, selbstbestimmt Arbeiten. Um nur ein paar zu nennen. Auf der anderen Seite gibt’s Herausforderungen. Wir besprechen alle Seiten.

Berufsblogger - Blogger als Beruf

FĂĽr diese Personen ist Berufsblogger.de:

  • Du möchtest von Anfang an als Blogger ins Berufsleben starten
  • Du bist bereits in der Freizeit Blogger und machst es zum Beruf
  • Du bist beruflich Blogger und möchtest deine Reichweite vergrößern

Trifft eine der drei Kurzbeschreibungen auf dich zu? Dann solltest du Berufsblogger.de in deinen Favoriten speichern, hier regelmäßig mitlesen und bestenfalls, wenn es in deinem Interesse ist, sogar Mitglied werden. 🙂

Berufsbild: Blogger

Der Beruf des Bloggers ist in Deutschland noch jung und beginnt erst jetzt sich zu etablieren. In großen Unternehmen gibt es inzwischen hauptberuflich tätige Blogger, die dort oft unter der Berufsbezeichnung der „Content Manager“ fungieren. Bis heute gibt es keinen staatlich anerkannten Karriereweg zum Blogger. Studiengänge oder eine richtige, anderweite Ausbildung fehlt. Wer von Beruf Blogger werden möchte, muss sich auf Weiterbildungen im Netz konzentrieren und Anlaufstellen wie Barcamps und Konferenzen in Erwägung ziehen.

Abschweifende Gedanken zum Beruf

Zum Start der eigenen Karriere steht meist der Entschluss, dass man über ein Thema gerne berichten würde, mit dem man sich bereits in seiner Freizeit viel beschäftigt. So kommt es, dass viele Fitnesstrainer heute zum Beispiel auch Blogger sind und sogar eigene Online-Kurse anbieten, bei denen Leser / Zuschauer eine Alternative zum Fitnessstudio finden und Zuhause trainieren können. Gleiches gilt für diverse Hundetrainer und Züchter, die sich mit einem eigenen Blog ein gesundes Einkommen geschaffen haben, weil sie Hundeerziehung kostenpflichtig aber virtuell anbieten und die Grenzen der räumlichen Distanz außer Kraft setzen.

Was klein beginnt, kann schnell groß werden und sich zu einem echten Beruf herausstellen. In Vollzeit zu Bloggen ist kein Hobby mehr und sorgt auch nicht mehr nur dafür das beim nächsten Ganz zur Eisdiele die Kugeln schon bezahlt sind, nein, beruflich Bloggen kann den Lebensunterhalt finanzieren.

Gehalt als Blogger

Blogger müssen Geld verdienen. In der Festanstellung kümmert sich der Arbeitgeber ums Gehalt. In der Selbstständigkeit musst du die Butter selbst aufs Brot kriegen und dich um dein Gehalt bzw. deine Einnahmen kümmern. Vom Start deiner Karriere an solltest du deshalb gut überlegen, welche Variante für dich als Blogger geeignet ist, um mit diesen Beruf ein gutes Gehalt aufzubauen.

Wie hoch muss das Gehalt sein? Mein Steuerberater gab mir 2003 den Rat, als alleinstehende Person mindestens 3.000 Euro monatlich (netto) zu erwirtschaften, damit ich alle Steuern, Versicherungen, Miete und weitere Verbindlichkeiten bezahlen kann, ohne dabei von der Hand in den Mund zu leben. Dieser Rat hat sich schnell bewahrheitet, denn ab 3.000 Euro monatlich wird ein Niveau erreicht auf dem es angenehmer und leichter wird den Lebensstandard stabil zu pflegen.

Die Selbstständigkeit ruft

Berufsblogger sind Selbstständige und entweder als Gewerbetreibende unterwegs oder als Freiberufler. Beide Modelle sind für Blogger anwendbar. Und beide haben die gleichen Herausforderungen:

  • Private Krankenversicherung oder freiwillig gesetzlich krankenversichert
  • Ordentliche handhabe der eigenen Buchhaltung
  • Teilweise Pflichtmitgliedschaften
  • Disziplin bei der freien Zeiteinteilung

Das sind nur wenige Punkte die bei der Selbstständigkeit auf den Plan kommen. Es scheitern jedoch viele Geschäftsmodelle bereits an der ordentlichen Buchhaltung und an mangelnder Disziplin was die Zeiteinteilung angeht. Den oft benötigten „Tritt in den Hintern“ gibt einen im Alltag als Blogger selten jemand. Gebrauchen könnte man ihn immer wieder mal. Disziplin ist deshalb das A und O als hauptberuflicher Blogger.

Nutze den Mittelweg, wenn du noch nicht allein durch die Selbstständigkeit deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest. Es ist vernünftig, wenn du beim Start zum beruflichen Blogger erstmal im Nebenerwerb damit beginnst. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit deine Stunden im Angestelltenverhältnis zu kürzen, damit du mehr Zeit für deinen Beruf als Blogger hast. Ein Gewerbe bzw. deine Freiberuflichkeit musst du jedoch auch im Nebenerwerb ordentlich anmelden.

Journalisten sein

Blogger sind Journalisten und auch wenn es manch Print-Redakteur oder TV-Sprecher in den Wahnsinn treibt, so lässt es sich nicht mehr aufhalten. Unabhängig von Verlagen sind es die Blogger, die den Journalismus modernisieren und weiterführen. Viele Redakteure die seit Jahren dem Journalismus angehören, haben sich inzwischen ebenfalls mit einem eigenen Blog verwirklicht und in ihren thematischen Schwerpunkten etabliert. Wenn du beruflich Blogger sein möchtest, egal ob Reiseblogger, Foodblogger, Modeblogger, Fahrradblogger etc., darfst du dich gerne als Journalist sehen.

Der Kodex

Blogger der verschiedenen Branchen verschreiben sich einem Kodex. Dabei handelt es sich um Verhaltensregeln fĂĽr jeweilige Situationen. Je nach Branche gibt es detaillierte, fachspezifische Modelle. Viele Berufsblogger unterwerfen sich auch freiwillig dem Pressekodex des Deutsche Presserat und dem damit verbundenen, journalistisch-ethischen Grundregeln. Hier findest du den Bloggerkodex.

Titelbild: Photo by Andrew Neel on Unsplash